Elena Strempek
Projects
Die Figur in der Mitte
"Die Figur in der Mitte" ist eine Performance von Angelika Waniek, Elena Strempek und Daniel Theiler über Sichtbarkeit, Unsichtbarkeit und die Verbindungen zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz. Das Theater wird zur Bühnenmaschinerie: schwebende Performer*innen, fliegende Federbälle, Kulissen auf Rädern. Mit Magie, Fantasie und spielerischer Erzählweise untersucht die Performance, wie Menschen und Technik sichtbar werden – oder unsichtbar bleiben – und wie wir uns als Menschen behaupten.
Die Performance wurde am 18. September 2025 an der Schaubühne Lindenfels in Leipzig uraufgeführt.
when paper performs
"when paper performs – Gespräche zu Performance und Publikationen" ist ein kollaboratives und forschendes Projekt, welches der Frage nachgeht, was nach einer Performance bleibt. Im Fokus des Projekts steht die Sicht der Künstler*innen auf ihre eigenen Publikationen und das Verhältnis zwischen dem Performativen und dem Aufgezeichneten. Dabei werden Künstler*innenbücher, handschriftliche Notizen, dramaturgische Instruktionen, poetische Assoziationen oder Zeichnungen vorgestellt und das Gespräch über den Übersetzungsprozess von der Handlung auf das Papier, und umgekehrt, eröffnet.
Das stetig wachsene Archiv ist unter www.whenpaperperforms.dezu finden. Außerdem veranstaltet "when paper performs" Talks und Ausstellungen zum Thema Buch & Performance unter anderem an der Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig.
Performance Recording
Das von Nora Frohmann, Elena Strempek und Angelika Waniek entwickelte Format des Performance Recordings spielt auf die Methode des Graphic Recordings an, das zeichnerische Mitschreiben eines Prozesses, jedoch mit den Mitteln der Performancekunst. Die Performerinnen erzählen mit
Spielfreude die soziale Geschichte der jeweiligen Veranstaltung, die sie begleiten. Sie verbinden die Inhalte mit den anwesenden Personen und dem Veranstaltungsort. In einer Performance am Ende des Tages übersetzen und verkörpern die Performerinnen einerseits Ideen, Statements sowie die Struktur
der gemeinsam erlebten Veranstaltung, andererseits bringen sie Zwischentöne, subjektive Momente, Leerstellen und Atmosphären in den Raum.
Es wurden u.a. folgende Veranstaltung begleitet: der FUTUR OST Hackathon, die künstlerische Denkfabrik in Sachsen, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden; die Abschlussveranstaltung für die SOLiDACH – Solarinitative in Stutttgart, Theater RAMPE, Stuttgart; Konferenz & Lab:
Vielfältiger Osten, Olbernhau im Erzgebirge, sowie der Beta-Launch der Initiative Digitales Archiv der Freien Darstellenden Künste, Produktions- und Bildungszentrum Wiese eG, Hamburg.
Archival Practice & Artistic Research
Elena Strempek legt einen Schwerpunkt auf künstlerische Forschung und kritische Archivarbeit. Sie begleitete als beratende Künstlerin die Entstehung des Performing Archives, einer digitalen Plattform für die freien darstellenden Künste. Außerdem leitete sie die Kunstbibliothek der HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Leipzig und setzte sich für eine Diversifizierung und Verjüngung des Bestands ein. Sie organsierte Veranstaltungen und Ausstellungen zum Thema Kunstbuch und erweiterte das Archiv der Spinnereikünstler*innen. Bei Forschungsvorhaben unterstütze sie unter anderem die kanadisch-vietnamesische Künstlerin Jacqueline Hoàng Nguyễn mit intensiver Archivarbeit bei der Recherche zu ihrem Film "Visual Empire: Translations and Reproductions".
Workshops & Exhibitions
Elena Strempek entwickelte Workshopformate für Kulturinstitutionen und Initiativen wie die Feedbackplattform you are warmly invited, die Schaubühne Lindenfels in Leipzig oder die Kunsthochschule Kassel. Ihre performativen Arbeiten wurden an internationalen Kunstorten gezeigt, darunter die plusminusnula Galarie in Žilina, Slowakei oder Skånes Konstförening in Malmö, Schweden.
enter text here
enter text here
enter text here
enter text here
enter text here
JavaScript is turned off.
Please enable JavaScript to view this site properly.